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  • Anna Archidiacono

This is my calling

Aktualisiert: 15. Aug. 2021

Zu meinem Umgang mit Verletzungen



Genauso wie der Erfolg, gehören auch Rückschläge zum Sport. Immer wieder hatte ich mit Verletzungen zu kämpfen, doch kämpfen ist das falsche Wort dafür, denn kämpfen tut man gegen etwas, das man besiegen möchte. Ich habe meinen Körper oder meine Verletzungen weder besiegt, noch habe ich dagegen verloren, sie boten mir die Chance, besser zu werden und ich bin über mich hinausgewachsen.


Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte nie an meine Fähigkeiten gezweifelt. Ich stellte mir die Frage, ob mein Körper für diese Belastungen geschaffen ist und ob ich dafür geschaffen bin. Doch weshalb sollte etwas, das mich so erfüllt, etwas das mir so Spass macht und in dem ich gut bin, nichts für mich sein? This is my calling.


Wir sollten uns angewöhnen in schwierigen Situationen eine andere Perspektive einzunehmen, eine positive Perspektive, denn unser Wille und unser Durchhaltevermögen zeigt sich in komplizierten Lagen umso stärker, zudem wirkt eine Herausforderung wie ein Antrieb. Wenn man selbst dazu bereit ist umzudenken und man anfängt die Probleme als Challenges zu sehen, wird dich genau das vorantreiben, härter zu arbeiten und Lösungen zu finden.

Folgende Beispiele, die ich mir selbst und anderen wirklich so gesagt habe, nur um mich besser zu fühlen:


„Ich bin verletzt, aber das gute an einer Verletzung ist, dass sie besser wird.“

„Ich bin nicht verletzt, ich bin am heilen.“


Hört sich vielleicht banal an, insbesondere das zweite Beispiel, aber es funktioniert.

Wähle deine Worte bewusst, man sagt nicht umsonst, dass Worte eine mächtige Wirkung auf andere Menschen, wie auch auf einen Selbst haben.


Genau aus jenem Grund stellte ich mir einige Grundsätze auf, die mir als Leitfaden dienten und mich während meines Prozesses begleitet haben und immer noch begleiten. Auch das muss man in Gewissheit einüben, bis die anfänglichen starken Emotionen, des Frustes, der Ängste und des Unverständnisses abflachen. Meine Grundsätze gaben mir Halt und haben mir geholfen mit Ruhe und Fokus an meinen Zielen dranzubleiben.

Die folgenden vier Punkte kann man nicht nur anwenden, wenn man verletzt ist, sondern auch auf alles andere im Leben übertragen, wenn es schwierig wird.



1. Setze dir neue Ziele...

...wo liegt neu dein Fokus? Sieh die Chancen dich in anderen Bereichen zu optimieren.


3. Achte dich auf die kleinen Fortschritte...

...denn vor einem Monat warst du, körperlich oder mental, noch an einem anderen Punkt.


3. Sei geduldig...

...gib deinem Körper die Zeit, die er benötigt um die Veränderungen zu machen.


4. Vertraue...

...dem Schicksal, deiner Berufung, dem Universum, Gott - wie du es auch nennen magst.




- Anna Archidiacono



@Hannes Kirchhof - Studio für Werbefotografie

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